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Abstimmung über Asse-Untersuchung

Hannover. Der niedersächsische Landtag entscheidet am heutigen Dienstag über die Einsetzung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zu den Vorgängen im einsturzgefährdeten Atommüllager Asse. Das Kontrollgremium soll die zahlreichen Skandale und Pannen in dem maroden Bergwerk aufklären. Zwischen 1967 und 1978 wurden dort insgesamt rund 126000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Abfall deponiert. Geklärt werden soll unter anderem, warum ausgerechnet das Bergwerk als Lager für Atommüll ausgewählt wurde.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2009, Seite 5, Inland

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