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Marburger Bund für »Gesundheitsrat«

Mainz. Kassenpatienten können künftig aus Sicht des Marburger Bunds wegen Geldmangels nicht mehr alles medizinisch Machbare bekommen, betonte der Ärzteverband am Montag in Mainz. Jeder Versicherte müsse wissen, welche Leistungen durch die Krankenkassen abgedeckt seien und wofür er zusätzlich selbst sorgen müsse. Damit stellte sich auch der Marburger Bund, der die Krankenhausärzte vertritt, hinter die Idee eines »Gesundheitsrats« und der Festlegung einer Rangliste von Leistungen, die Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe ins Gespräch gebracht hatte. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.05.2009, Seite 4, Inland

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