-
15.05.2009
- → Ausland
Verzweifelte Lage in Sri Lanka
Colombo. Unter anhaltenden Artillerieangriffen auf das einzige noch
funktionierende Krankenhaus im Kriegsgebiet in Sri Lanka ist das
gesamte medizinische Personal am Donnerstag geflüchtet. In der
Klinik blieben 400 schwerverletzte Patienten zurück, die
dringend behandelt werden müßten, sagte ein Vertreter
der Gesundheitsbehörden. Die Ärzte und Mitarbeiter
hätten in einem nahegelegenen Bunker Zuflucht gesucht.
Ungeachtet eines Appells des Weltsicherheitsrats setzten die
Truppen in Sri Lanka ihre Offensive gegen die tamilischen Rebellen
am Donnerstag fort. Die Regierung werde ihre Haltung in dem
Konflikt trotz des Drucks verschiedener Länder nicht
ändern, erklärte Medienminister Lakshman Abeywardena.
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland