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Linke: Ein Girls’ Day nicht genug

Hamburg. Zum »Girl’s Day« erklärte Kersten Artus, frauenpolitische Sprecherin der Linksfraktion in der Hamburger Bürgerschaft, der Aktionstag sei wie das lokale Jungenprojekt »Was für Jungs« ein richtiges Signal. Doch die »Thematisierung von traditionellen Rollenbildern an einem Tag im Jahr und nur mit dem Blick auf die Berufswahl« sei zu wenig. Nach Medienschätzungen nahmen am Donnerstag bundesweit rund 130000 Mädchen in Unternehmen, Behörden, Hochschulen und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit wahr, sich über Berufswege zu informieren, die bislang traditionell vor allem von Jungen eingeschlagen werden.(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2009, Seite 15, Feminismus

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