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Jamlitz: Suche nach Massengrab beginnt
Potsdam/Jamlitz. In Jamlitz bei Cottbus beginnt am Mittwoch die
Suche nach einem Massengrab jüdischer KZ-Opfer. Das teilte das
brandenburgische Innenministerium am Montag in Potsdam mit. Auf
einem rund 5000 Quadratmeter großen Areal wird das
deutschlandweit größte Massengrab jüdischer
KZ-Opfer außerhalb der ehemaligen KZ-Hauptlager vermutet.
Gesucht werden die Überreste von 753 jüdischen
Häftlingen des Außenlagers Lieberose des KZ
Sachsenhausen, die Anfang Februar 1945 bei einer von zwei
Mordaktionen von der SS erschossen wurden.
Das Massengrab wird seit Jahren auf dem Gelände vermutet. Der in Süddeutschland lebende Eigentümer des Grundstücks hatte sich jedoch lange geweigert, die Grabungen zuzulassen. Das zuständige Amt Lieberose ging dagegen gerichtlich vor und obsiegte schließlich in zweiter Instanz vor dem Oberlandesgericht. (ddp/jW)
Das Massengrab wird seit Jahren auf dem Gelände vermutet. Der in Süddeutschland lebende Eigentümer des Grundstücks hatte sich jedoch lange geweigert, die Grabungen zuzulassen. Das zuständige Amt Lieberose ging dagegen gerichtlich vor und obsiegte schließlich in zweiter Instanz vor dem Oberlandesgericht. (ddp/jW)
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