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Mumbai-Angeklagter zieht Geständnis zurück

Mumbai. Der wegen der Terroranschläge von Mumbai (Bombay) angeklagte Pakistaner Mohammed Ajmal Kasab hat sein Geständnis zurückgezogen. Es sei unter Zwang und Gewaltanwendung zustande gekommen, sagte sein Anwalt zu Beginn der Hauptverhandlung am Freitag. Kasab gilt als der einzige Überlebende der insgesamt zehn Angreifer. Ihm droht die Todesstrafe. Staatsanwalt Ujjwal Nikam bezeichnete die Anschläge, bei denen im November 166 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt wurden, als »kriminelle Verschwörung, die in Pakistan ausgeheckt wurde«. Mindestens ein pakistanischer Offizier sei darin verwickelt.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2009, Seite 2, Ausland

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