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Tote nach Erdbeben in Afghanistan

Kabul. Zwei Erdbeben haben im Osten von Afghanistan am Freitag morgen Dutzende Lehmhäuser einstürzen lassen und mindestens 21 Menschen getötet. Das erste Beben der Stärke 5,5 überraschte die Bewohner von vier Dörfern im Bezirk ­Schersad in der Provinz Nangarhar im Schlaf. Etwa 100 Häuser seien zerstört worden, sagte der Sprecher des Gouverneurs, Ahmad Sia Abdulsai. Ein Dorfbewohner aus Bhesad Cheil sagte, am Morgen seien 21 Menschen begraben worden, darunter zwei Kinder im Alter von zehn und sieben Jahren. Die bergige Region rund 90 Kilometer östlich der Hauptstadt Kabul in Richtung der pakistanischen Grenze ist nur schwer zugänglich.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2009, Seite 7, Ausland

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