-
16.04.2009
- → Kapital & Arbeit
WWF: Raubbau beim Fischfang
Hamburg. Mindestens 40 Prozent aller Meerestiere, die in die Netze
der weltweiten Fischindustrie gehen, sind sogenannter
unerwünschter Beifang und werden als toter Müll über
Bord geworfen. Das berichtete die Umweltschutzorganisation WWF am
Mittwoch in Hamburg. »Wir steuern auf eine ökologische,
ökonomische und humanitäre Krise zu, wenn die weltweite
Fischerei nicht auf nachhaltige und zielgenauere Fangmethoden
umstellt, warnte WWF-Sprecherin Karoline Schacht mit Blick auf eine
neue WWF-Studie.
Die im Report untersuchten Fischereien haben einen geschätzten jährlichen Gesamtfang von 95,2 Millionen Tonnen. Davon wurden rund 38,5 Millionen Tonnen, also 40,4 Prozent, als Beifang identifiziert. »Die Fischbestände können sich nicht erholen, solange 40 Prozent von allem, was wir aus dem Meer holen, wie Müll behandelt und nicht auf Fangquoten angerechnet wird«, erklärte Schacht. Nach Ansicht des WWF verschärft der Beifang das Problem der Überfischung, auch weil zu viele nicht vermarktbare Jungtiere in den Netzen landen. (AFP/jW)
Die im Report untersuchten Fischereien haben einen geschätzten jährlichen Gesamtfang von 95,2 Millionen Tonnen. Davon wurden rund 38,5 Millionen Tonnen, also 40,4 Prozent, als Beifang identifiziert. »Die Fischbestände können sich nicht erholen, solange 40 Prozent von allem, was wir aus dem Meer holen, wie Müll behandelt und nicht auf Fangquoten angerechnet wird«, erklärte Schacht. Nach Ansicht des WWF verschärft der Beifang das Problem der Überfischung, auch weil zu viele nicht vermarktbare Jungtiere in den Netzen landen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit