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Pakistan: Dutzende Tote bei Anschlag in Moschee

Peshawar. Beim bislang blutigsten Anschlag in Pakistan in diesem Jahr sind in einer Moschee mindestens 48 Menschen getötet und 80 weitere verletzt worden. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich in dem mit rund 250 Gläubigen besetzten Gotteshaus während des Freitagsgebets in die Luft. Die Moschee bei Jamrud nahe der Grenze zu Afghanistan stürzte nach der Detonation ein. Anwohner und Polizisten gruben in den Trümmern mit bloßen Händen nach Überlebenden.

Der Verwaltungschef der Region Khyber, Tariq Hayat, wies militanten Islamisten die Verantwortung für die Tat zu. Sie sei ein Racheakt als Reaktion auf die jüngste Regierungsoffensive zum Schutz einer wichtigen Nachschubroute für die internationalen Truppen in Afghanistan. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.03.2009, Seite 1, Ausland

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