Zum Inhalt der Seite

Rebellisch

HipHop-Pionier Grandmaster Flash wünscht sich von den heutigen Rappern »mehr Facettenreichtum und den Blick über den Tellerrand«. »Viele amerikanische HipHop-Künstler brüsten sich damit, die Globalisierung der Rap-Musik vorangetrieben zu haben, haben aber gleichzeitig ihr Heimatland in ihrem ganzen Leben noch nicht verlassen«, sagte der 51jährige der Tageszeitung Die Welt. Verstehen könne er, daß das »rebellische Moment »aus der Rap-Musik verschwinde: »Es ist nicht einfach, rebellisch zu sein, wenn vor der 25-Zimmer-Villa drei Ferraris parken.«

(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2009, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!