-
20.03.2009
- → Inland
Proteste gegen Elbvertiefung
Hamburg. Der Beginn des Erörterungsverfahrens zur geplanten
Elbvertiefung ist am Donnerstag in Hamburg von Protesten begleitet
worden. Etwa 40 Vertreter von Naturschutzverbänden und
Bürgerinitiativen demonstrierten unter anderem mit Plakaten
gegen die von ihnen befürchteten negativen ökologischen
Folgen des Projekts.
»Mit einer erneuten Vertiefung verkäme die Elbe zum Industriekanal«, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von BUND, WWF, NABU sowie vom Regionalen Bündnis gegen Elbvertiefung und vom Förderkreis »Rettet die Elbe«. Durch das Bauvorhaben im Umfang von 400 Millionen Euro würde der Sauerstoffgehalt des Flusses gesenkt und somit die Tierwelt gefährdet. Bislang lägen rund 7200 Einwendungen gegen das Projekt vor, teilte die Wirtschaftsbehörde mit. Die Hamburger Grünen hatten ihren Widerstand gegen die Elbvertiefung als Preis für die Koalition mit der CDU aufgegeben.(ddp/jW)
»Mit einer erneuten Vertiefung verkäme die Elbe zum Industriekanal«, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von BUND, WWF, NABU sowie vom Regionalen Bündnis gegen Elbvertiefung und vom Förderkreis »Rettet die Elbe«. Durch das Bauvorhaben im Umfang von 400 Millionen Euro würde der Sauerstoffgehalt des Flusses gesenkt und somit die Tierwelt gefährdet. Bislang lägen rund 7200 Einwendungen gegen das Projekt vor, teilte die Wirtschaftsbehörde mit. Die Hamburger Grünen hatten ihren Widerstand gegen die Elbvertiefung als Preis für die Koalition mit der CDU aufgegeben.(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland