-
14.03.2009
- → Inland
Berlin: Grüne gegen höhere Fahrpreise
Berlin. Die Grünen haben die Forderung der Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG) nach höheren Fahrpreisen als
»dreist und leicht durchschaubar« kritisiert. Die
Fahrgäste sollten damit für »Fehlentscheidungen des
Managements« zur Kasse gebeten werden, sagte Verkehrsexpertin
Claudia Hämmerling am Freitag. Wer das zulasse, handele
»unsozial und verantwortungslos«. In dieser Woche war
bekanntgeworden, daß das landeseigene Unternehmen für
2008 einen Verlust von 247 Millionen Euro ausweisen muß. Ein
Großteil der Summe geht auf riskante
Cross-Border-Leasing-Geschäfte in den USA zurück, die
infolge der Finanzkrise zum Problem wurden. (ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland