-
07.03.2009
- → Kapital & Arbeit
Banken sollen Schaeffler retten
Frankfurt/Main. Bei der schwer angeschlagenen Schaeffler-Gruppe
zeichnet sich nach Medieninformationen eine Übernahme durch
die Gläubigerbanken ab. Laut Süddeutscher Zeitung will
die Bundesregierung Staatshilfen für das Unternehmen
vermeiden, das sich mit der Übernahme des größeren
Konkurrenten Continental übernommen hatte. Statt dessen
sollten die Schäffler-Gläubigerbanken ihre Forderungen in
Beteiligungen umwandeln, berichtete das Blatt unter Berufung auf
Regierungskreise. Das Handelsblatt berichtete, es werde eine
teilweise Umwandlung der Bankschulden in Schaeffler-Anteile
erwartet. In Finanzkreisen hieß es am Freitag allerdings,
eine Diskussion über einen möglichen Einstieg der
Kreditinstitute bei dem Herzogenauracher Unternehmen sei
verfrüht. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
