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18.02.2009
- → Ausland
Vorwürfe auf beiden Seiten in Sri Lanka
Colombo. Tamilische Politiker haben der srilankischen Regierung am
Dienstag vorgeworfen, im Kampf gegen die Rebellenorganisation
Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) Zehntausende Zivilpersonen
zu gefährden. Mehr als 2000 Unbeteiligte seien bei den
jüngsten Gefechten getötet worden. Die Hilfsorganisation
UNICEF beschuldigte die Rebellen unterdessen, verstärkt die
Zwangsrekrutierung von Kindern zu betreiben. Seit 2003 seien 6000
solcher Fälle registriert worden.
Die Streitkräfte drängten in den vergangenen Monaten die LTTE auf ein Gebiet an der Nordostküste zurück, in dem nach Schätzungen des Roten Kreuzes auch 250000 Zivilpersonen eingeschlossen sind.
(AP/jW)
Die Streitkräfte drängten in den vergangenen Monaten die LTTE auf ein Gebiet an der Nordostküste zurück, in dem nach Schätzungen des Roten Kreuzes auch 250000 Zivilpersonen eingeschlossen sind.
(AP/jW)
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