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Kanzleramt gegen Sondergesandten

Hamburg. Das Bundeskanzleramt sieht die Ernennung eines Sondergesandten für Afghanistan und Pakistan nach einem Bericht der Financial Times Deutschland (Montagausgabe) kritisch. Pläne des Auswärtigen Amtes, den derzeitigen Botschafter in Indien, Bernd Mützelburg, zum Sondergesandten zu ernennen, seien nicht mit dem Kanzleramt abgestimmt, zitierte das Blatt aus Regierungkreisen. Mützelburg sei im Falle einer Ernennung durch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier lediglich der Sondergesandte des Auswärtigen Amtes, nicht der der gesamten Bundesregierung. Steinmeier erwägt, Mützelburg zum Ansprechpartner für den US-Sondergesandten Richard Holbrooke zu machen. (AFP(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.02.2009, Seite 2, Inland

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