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Paris: Milliarden für Autokonzerne

Paris. Frankreich will seine Autoindustrie nach Medienberichten mit zusätzlichen sechs Milliarden Euro gegen die Absatzkrise stützen. Trotz Einwänden aus der EU soll die Staatshilfe offenbar an Unternehmensgarantien zum Schutz heimischer Standorte und Arbeitsplätze geknüpft werden. Nach wochenlangen Verhandlungen hatte Staatspräsident Nicolas Sarkozy die wichtigsten Branchenvertreter für den Montagnachmittag in den Élysée-Palast berufen, um die Einzelheiten der Finanzspritze bekanntzugeben. Laut Le Figaro dürfen die großen Konzerne Renault und PSA (Peugeot/Citroën) im Gegenzug keine Jobs abbauen oder Fabriken schließen und müssen stärker in die heimische Zuliefererindustrie investieren. Zudem müßten die Manager der öffentlich geförderten Unternehmen, wie bereits bei den Banken, auf ihre Boni verzichten. PSA und Renault hätten dem zugestimmt. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.02.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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