Zum Inhalt der Seite

Gefahrengut auf Spielwarenmesse

Nürnberg. Rund ein Viertel der bei der Nürnberger Spielwarenmesse geprüften Produkte ist von der Gewerbeaufsicht beanstandet worden. Gut 3,5 Prozent der getesteten Exponate wiesen schwere Mängel auf und dürfen in der EU nicht auf dem Markt gebracht werden, wie Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) am Montag erklärte. So seien neben Blei- und Quecksilber in einigen Spielzeugen auch Kunststoffgranulate in einem Bastelset entdeckt worden, die bei Kindern nach dem Verschlucken zum Magenverschluß führen könnten, warnte die Ministerin.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.02.2009, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!