IWF-Chef kritisiert Konjunkturpakete
Hamburg. Der Kampf gegen die weltweite Wirtschaftskrise könnte nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) die Finanzkraft vieler Länder überfordern. IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn sagte der Zeit laut Vorabmeldung vom Donnerstag: »Es gibt Staaten, deren Finanzen sind in einem sehr schlechten Zustand. Es gibt solche Staaten auch in der industrialisierten Welt, auch in Europa und sogar in der Europäischen Währungsunion.« Nicht jeder könne es sich leisten, Konjunkturprogramm aufzulegen.
Strauss-Kahn warnte auch vor Spannungen im europäischen Währungsraum. »Die Euro-Zone braucht mehr wirtschaftliche Koordination, sonst werden die Unterschiede zwischen den Staaten zu groß und die Stabilität des Währungsraums ist in Gefahr.« Wenn ein Euro-Staat in ernste Schwierigkeiten gerate, müsse er durch Finanzhilfen gestützt werden. (AP/jW)
Strauss-Kahn warnte auch vor Spannungen im europäischen Währungsraum. »Die Euro-Zone braucht mehr wirtschaftliche Koordination, sonst werden die Unterschiede zwischen den Staaten zu groß und die Stabilität des Währungsraums ist in Gefahr.« Wenn ein Euro-Staat in ernste Schwierigkeiten gerate, müsse er durch Finanzhilfen gestützt werden. (AP/jW)
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