-
19.01.2009
- → Kapital & Arbeit
Angeblich kein Deal mit Zumwinkel
München. Wenige Tage vor Beginn des Steuerbetrugsprozesses gegen den ehemaligen Deutsche-Post-Chef Klaus Zumwinkel weist die frühere Bochumer Staatsanwältin Margrit Lichtinghagen Spekulationen über einen Strafmaßhandel zurück. »Eine solche Prozeßabsprache hat es nie gegeben«, sagte die frühere Anklägerin Zumwinkels dem Magazin Focus. Zugleich griff Lichtinghagen ihre ehemaligen Vorgesetzten bei der Bochumer Staatsanwaltschaft an. Die Mauschelvorwürfe bei der Vergabe von Bußgeldern aus Wirtschaftsstrafverfahren seien »absurde Behauptungen«. Lichtinghagen war im Dezember ans Essener Amtsgericht gewechselt. (ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit