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Angeblich kein Deal mit Zumwinkel

München. Wenige Tage vor Beginn des Steuerbetrugsprozesses gegen den ehemaligen Deutsche-Post-Chef Klaus Zumwinkel weist die frühere Bochumer Staatsanwältin Margrit Lichtinghagen Spekulationen über einen Strafmaßhandel zurück. »Eine solche Prozeßabsprache hat es nie gegeben«, sagte die frühere Anklägerin Zumwinkels dem Magazin Focus. Zugleich griff Lichtinghagen ihre ehemaligen Vorgesetzten bei der Bochumer Staatsanwaltschaft an. Die Mauschelvorwürfe bei der Vergabe von Bußgeldern aus Wirtschaftsstrafverfahren seien »absurde Behauptungen«. Lichtinghagen war im Dezember ans Essener Amtsgericht gewechselt. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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