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Aus: Ausgabe vom 15.01.2009, Seite 15 / 73

An alle

Die Konferenz »Textgelehrte« an der Uni Leipzig befaßt sich heute und morgen mit Literaturwissenschaftlern, die die Kritische Theorie vertraten. Am ersten Tag geht es um Leben und Werk von Walter Benjamin, Theodor W. Adorno, Leo Löwenthal und Siegfried Kracauer. Der Abendvortrag von Sigrid Weigel (Berliner Zentrum für Literatur- und Kulturforschung) dreht sich um Hannah Arendts und Walter Benjamins Denken auf den Spuren der Sprache. Am Freitag werden Autoren thematisiert, die in Verbindung zur Kritischen Theorie standen, aber etwas andere Denkansätze verfolgten, darunter Gershom Scholem, Hannah Arendt, Hans Mayer und Ernst Bloch. Alle »haben versucht, die gesellschaftskritische Funktion von Literatur in den Mittelpunkt ihres Wirkens zu stellen«, sagt der Veranstalter Dieter Burdorf vom Institut für Germanistik. Die internationale Konferenz richte sich vor allem an Philosophen, Literaturwissenschaftler, Historiker und Judaisten, letztlich sei aber jeder eingeladen, der Interesse habe. (jW)

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