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Spanien ermittelt wegen Massakers
Verfahren gegen 14 frühere Angehörige der salvadorianischen Streitkräfte eingeleitet
Die spanische Justiz hat Ermittlungen gegen 14 ehemalige Angehörige der Streitkräfte El Salvadors eingeleitet. Sie sollen vor 20 Jahren während des Bürgerkriegs in El Salvador an einem Massaker an sechs Jesuitenpriestern und zwei weiteren Personen beteiligt gewesen sein. Mit der Eröffnung des Ermittlungsverfahrens am Dienstag folgte Richter Eloy Velasco einer Klage zweier Menschenrechtsorganisationen beim spanischen Nationalen Gerichtshof gegen die 14 Verdächtigen. Diese gehörten einer Spezialeinheit für den Kampf gegen die Guerillaorganisation FMLN an. Sie sollen 1989 in San Salvador an der Ermordung der sechs Priester sowie ihrer Köchin und deren Tochter beteiligt gewesen sein.
Velasco bezieht sich bei seinen Ermittlungen auf das Prinzip der »universellen Jurisdiktion« in Menschenrechtsfragen, das die Verfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit erlaubt, auch wenn die Taten in einem anderen Land begangen worden sind. (AP/jW)
Velasco bezieht sich bei seinen Ermittlungen auf das Prinzip der »universellen Jurisdiktion« in Menschenrechtsfragen, das die Verfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit erlaubt, auch wenn die Taten in einem anderen Land begangen worden sind. (AP/jW)
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