-
12.01.2009
- → Inland
Lederer solidarisch mit Israel
Berlin. Zu einer Solidaritätskundgebung für Israel unter dem Motto »Stoppt den Terror der Hamas« haben sich am Sonntag auf dem Breitscheidplatz in Charlottenburg nach Polizeiangaben knapp tausend Menschen versammelt. Auf Transparenten mit Aufschriften wie »Israel will Frieden« und »Iran finanziert Hamas« bekundeten sie ihre Solidarität mit Israel.
Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind, fragte, wo all jene, die jetzt gegen Krieg demonstrierten, in den vergangenen acht Jahren gewesen seien, als Israel täglich aus dem Gazastreifen beschossen wurde. »Wir bedauern ausdrücklich alle Opfer des jetzigen Konfliktes«, betonte Süsskind.
Unter den Teilnehmern waren auch Abgeordnetenhauspräsident Walter Momper, Grünen-Fraktionschefin Franziska Eichstädt-Bohlig, Linkspartei-Landeschef Klaus Lederer, FDP-Landesvorsitzender Markus Löning und CDU-Fraktionschef Frank Henkel.
(ddp/jW)
Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind, fragte, wo all jene, die jetzt gegen Krieg demonstrierten, in den vergangenen acht Jahren gewesen seien, als Israel täglich aus dem Gazastreifen beschossen wurde. »Wir bedauern ausdrücklich alle Opfer des jetzigen Konfliktes«, betonte Süsskind.
Unter den Teilnehmern waren auch Abgeordnetenhauspräsident Walter Momper, Grünen-Fraktionschefin Franziska Eichstädt-Bohlig, Linkspartei-Landeschef Klaus Lederer, FDP-Landesvorsitzender Markus Löning und CDU-Fraktionschef Frank Henkel.
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland