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Steinbrück jetzt für Steuersenkung

Berlin. Wenige Tage vor dem Koalitionsgipfel geht die SPD im Streit über Steuersenkungen überraschend in die Offensive: Bundesfinanzminister Peer Steinbrück schlug nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung am Freitag in der zuständigen Koalitionsarbeitsgruppe vor, den Eingangssteuersatz von derzeit 15 auf zwölf Prozent zu senken. Zudem solle der Grundfreibetrag von derzeit 7664 auf 8000 Euro angehoben werden. Mit diesen Maßnahmen würden vor allem Geringverdiener entlastet. Die Kosten für den Staat würden sich laut Zeitung schätzungsweise auf rund 4,7 Milliarden Euro pro Jahr belaufen. Die Anhebung des Grundfreibetrags wird in der selben Größenordnung auch von der CDU/CSU angestrebt. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.01.2009, Seite 2, Inland

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