-
10.01.2009
- → Ausland
Spanien: Drogenboß in Klinik erschossen
Madrid. Ein kolumbianischer Drogenboß ist in einem Madrider Krankenhaus in seinem Bett erschossen worden. Der Täter feuerten am Donnerstag vier Kugeln auf den 59jährigen Leonidas Vargas ab, wie Polizei und Krankenhausmitarbeiter mitteilten. Vargas wurde wegen einer Lungenerkrankung seit dem 2. Januar im Doce-de-Octubre-Krankenhaus behandelt. Er war im Juli 2006 in Madrid verhaftet und wegen des Besitzes von 500 Kilogramm Kokain sowie wegen Drogenschmuggels zu 19 Jahren Haft verurteilt worden.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland