-
10.01.2009
- → Kapital & Arbeit
Madoff wollte was zur Seite legen
Washington. Der mutmaßliche US-Milliardenbetrüger Bernard Madoff wollte offenbar kurz vor seiner Festnahme eine hohe Millionensumme beiseite schaffen. Der Exbörsenchef habe bereits Schecks über einen Gesamtwert von 173 Millionen Dollar (rund 130 Millionen Euro) ausgestellt gehabt, schrieb die Staatsanwaltschaft in einem Brief an das New Yorker Gericht, das über eine Inhaftierung von Madoff entscheiden soll. Derzeit steht Madoff gegen eine Kaution von zehn Millionen Dollar unter Hausarrest, den er in seinem luxuriösen Apartment in Manhattan verbringt. Schon zuvor soll Madoff Gold, Edelsteine und wertvolle Uhren im Wert von einer Million Dollar per Post an Familie und Freunde verschickt haben.(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit