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Frankreich: Ministerin ohne ­Arbeitspause

Paris. Was in der Bundesrepublik noch immer undenkbar und ein Skandal wäre, ist in Frankreich fast Normalität: Eine Migrantentochter, die Ministerin ist, ein Kind bekommt, hartnäckig den Namen des Vaters für sich behält – und fünf Tage nach der Geburt an den Arbeitsplatz zurückkehrt. Die französische Justizministerin Rachida Dati beweist, daß all das kein Problem ist. Am Mittwoch ist sie fünf Tage nach der Geburt ihrer Tochter Zohra wieder zur Kabinettssitzung im Élysée-Palast erschienen.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2009, Seite 15, Feminismus

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