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Neuer Freitag

Im Frühjahr hat der Journalist und Verleger Jakob Augstein die Wochenzeitung Freitag gekauft, im nächsten Frühjahr soll man das nun auch merken. In der Welt kündigte der Sohn von Spiegel-Herausgeber Rudolf Augstein eine Art Relaunch, insbesondere des Internet-Auftritts, an. Außerdem soll eine von ihm persönlich herausgefundene Tradition wiederbelebt werden. Nach Augsteins Ansicht war der Freitag einmal »das Diskussionsforum der Linksliberalen im zusammenwachsenden Deutschland«, und weil das so schön war, soll es wieder so sein. In letzter Zeit war Augstein der Freitag etwas zu wenig liberal und, nämlich »ganz schön weit draußen«, doch nun »kreuzt er wieder in Sichtweite der Küste«. Für dieses Projekt suche er noch »bürgerlich-konservative Schreiber«, denn »Linkskonservative haben wir bereits«. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.12.2008, Seite 12, Feuilleton

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