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Neu erschienen

Arbeiterstimme

Die Winterausgabe der »Zeitschrift für marxistische Theorie und Praxis« beschäftigt sich ausführlich mit den Ursachen und dem Verlauf der Wirtschaftskrise unter dem Titel »Das dicke Ende kommt erst noch!« Analysiert wird der Tarifabschluß in der Metallindustrie (»Kein fauler Kompromiß«). Den dritten Armutsbericht der Bundesregierung nimmt die Redaktion zum Anlaß für eine Analyse der sozialen Kluft in Deutschland. Untersucht wir die Kooperation zwischen Bundesrepublik und Kolumbien (»Neue Achse Berlin – Bogota?«). Weitere Beiträge u. a.: »Novemberrevolution in München« und ein Bericht über eine Veranstaltung zu August Thalheimer.

Arbeiterstimme, Nr. 162, 44 Seiten, 3 Euro. Bezug: Thomas Gradl, Postfach 910307, 90261 Nürnberg. E-Mail: redaktion@arbeiterstimme.org

RotFuchs

Die Januarausgabe der »Tribüne für Kommunisten und Sozialisten in Deutschland« druckt u. a. einen Beitrag des Schauspielers und Kabarettisten Uwe Steimle, den dieser zum sogenannten Bildungsgipfel Angela Merkels in der Sächsischen Zeitung veröffentlicht hatte. Kurz danach verlor er seine Rolle als »Polizeiruf 110«-Kommissar. Walter Ruge setzt sich mit dem Entwurf des Europawahlprogramms der Linkspartei auseinander, Götz Dieckmann mit einer Diskussion im Internet unter früheren NVA-Fallschirmjägern. Ernst Heinz und Harry Milke äußern sich zur für 2009 angekündigten »Erinnerungsschlacht« um die DDR, Hardi Anders und Horst Auerbach berichten über Geschichtsfälschungen im Zusammenhang mit dem Film »Die Frau vom Checkpoint Charlie«.

RotFuchs, Nr. 132, 32 Seiten, Spende empfohlen. Bezug: Armin Neumann, Salvador-Allende-Str. 35, 12559 Berlin, Tel.: 030/6545634, E-Mail: arminneumann@ewt-net.de

Lotta

Mit dem Konstrukt des politischen Extremismus befaßt sich die »Antifaschistische Zeitung aus Nordrhein-Westfalen«. Staats- und gesellschaftskritische Haltungen würden mittels des Extremismusetiketts ohne Berücksichtigung ihrer Inhalte pauschal diskreditiert, so die Redaktion. Rainer Brahms beleuchtet die Denkfabriken der »Extremismusforschung« und ihre Protagonisten Uwe Backes und Eckhard Jesse. Anhand der Publikationen des Historikers Götz Aly beschreibt Richard Gebhardt die extremismustheoretische Umdeutung des Aufbruchs von 1968. Hinzu kommen Berichte über die Naziszene in Hessen und Dortmund, die rechtsextreme »Bürgerbewegung Pro Köln«, sowie ein Interview mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Lale Akgün.(bern)
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Lotta, Nr. 33 Winter 2008/2009, 60 Seiten, Einzelheft 3 Euro (Jahresabo 13 Euro). Bezug: Lotta, Am Förderturm 27, 46049 Oberhausen. E-Mail: lotta-redaktion@no-log.org

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.12.2008, Seite 15, Politisches Buch

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