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Regierungskrise in Belgien
Brüssel. Einen Tag nach dem Rücktrittsangebot der Regierung hat der belgische König Albert II. am Samstag Gespräche mit Politikern zur Überwindung der Krise geführt. Die Regierungsparteien erklärten, sie wollten Neuwahlen vermeiden, um angesichts der weltweiten Finanzkrise die politische Stabilität des Landes zu sichern. Die Opposition besteht dagegen auf einem Rücktritt von Ministerpräsident Yves Leterme. Ihm und Justizminister Jo Vandeurzen wird vorgeworfen, sie hätten ein Gerichtsverfahren um den Verkauf der angeschlagenen Fortis-Bank zu beeinflussen versucht. Leterme hat alle Vorwürfe zurückgewiesen. Er erklärte am Freitag jedoch, unter diesen Umständen könne er die Regierungsarbeit nicht fortsetzen.(AP/jW)
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