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Für Ex-Chef von Siemens wird es eng

München. Der frühere Siemens-Chef Heinrich von Pierer gerät im milliardenschweren Schmiergeldskandal des Technologiekonzerns durch Dokumente von US-Ermittlern unter Druck. Pierer und andere Ex-Zentralvorstände seien trotz Hinweisen auf Korruptionsfälle im Konzern nicht eingeschritten und den Dingen nicht auf den Grund gegangen, kritisieren US-Ermittler in Untersuchungsdokumenten, die AP vorliegen. Darin wird Pierer als »Officer A« bezeichnet. Dem damaligen Zentralvorstand unter Pierers Führung werfen die Ermittler u. a. vor, 2004 durch einen Bericht von Anwälten über dubiose Zahlungen und die Existenz diverser Konten in Liechtenstein informiert worden zu sein.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2008, Seite 2, Inland

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