Zum Inhalt der Seite

Viele Festnahmen in Pakistan

Islamabad. Pakistan hat die Maßnahmen gegen die islamische Hilfsorganisation Jamaat-ud-Dawa verschärft, die den mutmaßlichen Drahtziehern der Anschläge von Mumbai nahesteht. Die Polizei im pakistanischen Teil Kaschmirs teilte am Freitag mit, ein örtlicher Chef von Jamaat-ud-Dawa stehe unter Hausarrest, vier Mitarbeiter seien in Haft. Die Behörden in der Provinz Sindh meldeten die Festnahme von mehr als 40 Jamaat-Mitgliedern. 30 Büros und vier Krankenhäuser der Organisation seien geschlossen worden. Im nordwestlichen Grenzgebiet zu Afghanistan sind in den vergangenen Tagen rund 150 der Organisation nahestehende Verdächtige festgenommen worden.(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 13.12.2008, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!