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ArcelorMittal baut 9000 Stellen ab

Eisenhüttenstadt/Luxemburg. Die Auswirkungen des vom weltgrößten Stahlproduzenten ArcelorMittal angekündigten Stellenabbaus auf das Stahlwerk im brandenburgischen Eisenhüttenstadt (früher EKO) sind noch unklar. Ein Unternehmenssprecher sagte am Donnerstag auf ddp-Anfrage, bislang sei noch nichts von einem Stellenabbau in Eisenhüttenstadt bekannt. Die Nachricht über die Stellenstreichungen habe man erst am Donnerstag mittag erhalten.

ArcelorMittal will über freiwillige Abfindungsvereinbarungen bis zu 9000 Jobs abbauen. Das entspreche rund drei Prozent der Beschäftigten weltweit, hatte der Konzern mit Firmensitz in Luxemburg am selben Tag mitgeteilt. Derzeit würden Gespräche mit den europäischen Beschäftitenvertretern geführt. Der Konzern unter Kontrolle der britisch-indischen Mittal-Familie hatt sich in den zurückliegenden Jahren durch Übernahmen zum mit Abstand größten Stahlproduzenten der Welt entwickelt.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.11.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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