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Aus: Ausgabe vom 27.11.2008, Seite 15 / 73

Gesundheitswesen

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die Sprechstunden deutscher Ärzte auf die Zahl der Patienten hochgerechnet. Sie liegen 30 Prozent unter dem europäischen Durchschnitt. Dennoch hätten die hiesigen Ärzte längere Arbeitszeiten. »Wir müssen es höher bewerten, wenn Ärzte sich mehr Zeit für ihre Patienten nehmen und sich in Forschungsfragen anhand objektiver Quellen auf dem Laufenden halten«, betont Institutschef Peter Sawicki. »Zwar haben die Deutschen einfachen Zugang zu neuen ›innovativen‹ Therapien – ob diese allerdings immer besser sind als die lang bewährten Maßnahmen, ist häufig unklar.« Außerdem weist Sawicki noch darauf hin, daß Medikamente hierzulande teurer sind als in vielen anderen europäischen Ländern.

(AFP/jW)

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