-
27.11.2008
- → Natur & Wissenschaft
Gesundheitswesen
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die Sprechstunden deutscher Ärzte auf die Zahl der Patienten hochgerechnet. Sie liegen 30 Prozent unter dem europäischen Durchschnitt. Dennoch hätten die hiesigen Ärzte längere Arbeitszeiten. »Wir müssen es höher bewerten, wenn Ärzte sich mehr Zeit für ihre Patienten nehmen und sich in Forschungsfragen anhand objektiver Quellen auf dem Laufenden halten«, betont Institutschef Peter Sawicki. »Zwar haben die Deutschen einfachen Zugang zu neuen ›innovativen‹ Therapien – ob diese allerdings immer besser sind als die lang bewährten Maßnahmen, ist häufig unklar.« Außerdem weist Sawicki noch darauf hin, daß Medikamente hierzulande teurer sind als in vielen anderen europäischen Ländern.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Natur & Wissenschaft