-
26.11.2008
- → Feuilleton
Arrangiert
Liebe kann man lernen«, weiß Fürstin Gloria von Thurn und Taxis. Deshalb findet sie es schade, daß Eltern die Partner ihrer Kinder nicht mehr aussuchen dürfen und arrangierte Ehen aus der Mode gekommen sind. In der ARD-Sendung »Beckmann« erklärt die 48jährige, die Scheidungsquoten zeigten, daß Paare, die selbst zueinander gefunden hätten, nicht ein Leben lang zusammenblieben. Früher war das anders. Und dafür gab es einen einfachen Grund: »Wir Eltern kennen unsere Kinder gut und wissen, wer da passen könnte.« (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton