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Geschenkt

Michael Jackson hat sich in letzter Minute mit einem Scheich aus Bahrain gütlich geeinigt. Am Montag hätte der gestürzte King of Pop vor Gericht in London erscheinen müssen. »Gerade, als Herr Jackson sein Flugzeug nach London besteigen wollte, teilte ihm sein Anwaltteam mit, daß eine Grundsatzeinigung erzielt wurde«, erklärte Jacksons Sprecherin Celina Aponte. Der bahrainische Prinz Scheich Abdulla bin Hamad el Chalifa hatte Jackson vor dem Londoner High Court wegen Vertragsbruchs auf sieben Millionen Dollar (5,6 Millionen Euro) verklagt. Worin die außergerichtliche Einigung besteht, wurde zunächst nicht bekannt. Laut El Chalifa handelte es sich bei dem Geld um Vorauszahlungen für eine CD, eine Autobiographie und einen Musical-Auftritt. Jackson erklärte dagegen stets, es habe sich bei den Zahlungen um Geschenke des Scheichs gehandelt. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.11.2008, Seite 12, Feuilleton

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