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20 Tote bei Unfall auf Atom-U-Boot

Moskau. Beim schwersten Unglück der russischen Marine seit dem Untergang der »Kursk« sind am Wochenende im Japanischen Meer mindestens 20 Menschen getötet und 21 verletzt worden. Auslöser der Tragödie an Bord eines Atom-U-Boots war nach offiziellen Angaben das Feuerlöschsystem. Es sei während der Testfahrt ungeplant angesprungen und habe Freongas freigesetzt. Die Opfer starben an Gasvergiftung, wie der Leiter der zuständigen Ermittlungsbehörde, Sergej Markin, erklärte. Der Atomreaktor des U-Boots arbeite normal, die Strahlungswerte seien nicht erhöht, sagte Marine-Sprecher Igor Digalo am Sonntag. Bei den Toten handelt es sich laut Markin um 17 Zivilpersonen und drei Matrosen. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.11.2008, Seite 2, Ausland

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