Zum Inhalt der Seite

Berliner Senat privatisiert weiter

Berlin. Die Geschäftsleitung des Berliner Kindertagesstätten-Eigenbetriebes NordOst will mehr als 60 Küchenarbeiterinnen in den Stellenpool versetzen, ihre Aufgaben sollen künftig Privatfirmen übernehmen. Das teilte die Gewerkschaft ver.di am Montag mit. Eine Sprecherin bezeichnete dieses Vorgehen als »skandalöses Lohn- und Sozial­dumping.« Wieder einmal betrieben öffentliche Arbeitgeber »ohne betriebswirtschaftliche Not« Tarifflucht und vernichteten tarifvertraglich abgesicherte Arbeitsplätze. (jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 28.10.2008, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!