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Neuer Konflikt in Simbabwe

Harare. In Simbabwe beansprucht Präsident Robert Mugabe in einer künftigen Regierung alle Schlüsselministerien für seine eigene Partei. Nach Angaben der Opposition gefährdet dieses Vorgehen das Abkommen über eine Machtteilung. Die amtliche Zeitung The Herald veröffentlichte am Samstag eine Liste der 14 Ministerien, die nach Mugabes Willen seiner ZANU-PF zufallen sollen. Darunter sind die Ressorts für Äußeres und Inneres, Verteidigung, Justiz, Medien, Bergbau und Land. Der Liste zufolge erhielte die oppositionelle Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) lediglich nachrangige Ministerien. Oppositionssprecher Nelson Chamisa nannte Mugabes Vorgehen »einseitig, verächtlich und empörend«.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.10.2008, Seite 6, Ausland

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