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Krisenfolgen: Sparkassen mit vielen Neukunden

Angesichts der Finanzkrise scheinen sich immer mehr Verbraucher den Sparkassen zuzuwenden. Allein in der vergangenen Woche verzeichnete die Sparkasse Düsseldorf 80 Millionen Euro zusätzliche Einlagen, wie Unternehmenssprecher Gerd Meyer am Dienstag der Nachrichtenagentur AP sagte. Er bestätigte damit einen Bericht der Neuen Ruhr/Rhein Zeitung. Zusammen mit der Vorwoche seien es sogar 200 Millionen Euro gewesen. Auch andere Institute berichten von mehr Kundenanfragen und komplett ausgelasteten Beratern.

Bei den zusätzlichen Einlagen handele es sich sowohl um größere Beträge von Geschäftskunden als auch um Geld privater Kleinanleger, sagte Meyer. Einen guten Teil machten offenbar Neukunden aus, die bislang nicht bei der Sparkasse waren. »Unser Modell ist vielleicht nicht unbedingt sexy, wenn alles auf die Börse schaut«, sagteMeyer. Angesichts des gestiegenen Sicherheitsbedürfnisses setzten aber immer mehr Kunden darauf.
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Die Einlagen der Sparkassenkunden sind durch die sogenannte Institutssicherung gewährleistet. Angeschlossen sind 443 Sparkassen, sieben Landesbankkonzerne und zehn Landesbausparkassen, die sich in einer Krise gegenseitig unterstützen würden.

Auch die Hamburger Sparkasse registriert seit Beginn der Krise ein verstärktes Kundeninteresse. In den vergangenen zwei Wochen sei der Zulauf dann noch einmal deutlich gestiegen, sagte Sprecher André Grunert. »Die Menschen haben einen erhöhten Beratungsbedarf und wollen wissen, wie sicher ihr Geld ist.« (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.10.2008, Seite 3, Schwerpunkt

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