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Pleitewelle im US-Autohandel

New York. Die US-Autohändler gehören nach Angaben der nationalen Händlervereinigung NADA zu den ersten Opfern der Kreditkrise. Die Finanzierungskosten steigen deutlich und drücken damit die Gewinnmargen. Hinzu kommt, daß die US-Amerikaner in den wirtschaftlich unsicheren Zeiten den Kauf eines Neuwagens verschieben oder ausfallen lassen. Deshalb drohe der Branche eine Pleitewelle, warnte NADA-Chefvolkswirt Paul Taylor am Montag. Im vergangenen Jahr mußten 430 der rund 20 000 Händler der NADA schließen, für 2008 rechnet Taylor mit mindestens 500 bis 600 Pleiten. 2006 waren es nur 295.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.10.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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