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Mittelstand will Osten abkoppeln

Berlin. Vor der anstehenden Metall-Tarifrunde haben Wirtschaftsverbände gefordert, die Löhne und Gehälter in Ostdeutschland dürften nicht so stark steigen wie im Westen. »In den östlichen Tarifbezirken sollte die Erhöhung bescheidener ausfallen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu stärken – und das nicht nur in der Metallindustrie, sondern in allen Branchen«, sagte die Chefin des Unternehmerverbands Mittelständische Wirtschaft, Ursula Frerichs, der Bild-Zeitung (Samstagausgabe). Auch der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, meinte: »Wir müssen weg von einheitlichen Lohnzuwächsen. Gerade kleine und mittelgroße Betriebe in Ostdeutschland können die bundesweit geforderten Lohnsteigerungen nicht verkraften. Eine zu schnelle Angleichung würde letztlich Arbeitsplätze vernichten. Deshalb sagen wir: Weg mit dem Flächentarif.« (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2008, Seite 1, Inland

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