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Rußland räumt Stellungen in Georgien

Tbilissi. Rußland hat am Wochenende wie vereinbart mehrere Stellungen im Westen Georgiens geräumt. Der Chef des georgischen Sicherheitsrats, Alexander Lomaja, bestätigte, Moskau habe damit seine Zusage an EU-Ratspräsident Nicolas Sarkozy erfüllt. Die russischen Truppen hätten sich komplett aus der Hafenstadt Poti zurückgezogen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Der Rückzug ist eine Bedingung für die Entsendung von 200 EU-Beobachtern, deren Mission am 1. Oktober beginnen soll. Derweil sollen Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) von russischen Soldaten an der Einreise in die abtrünnige georgische Region Südossetien gehindert werden. Das geht aus vertraulichen OSZE-Dokumenten hervor, die der Nachrichtenagentur AP in Wien vorlagen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.09.2008, Seite 1, Ausland

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