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Mehr Journalisten bespitzelt

Bonn. Vom Überwachungsskandal bei der Telekom sind offenbar mehr Personen betroffen als bislang bekannt. Die rechtswidrige Auswertung von Telefonverbindungen zwischen Journalisten und Mitarbeitern des Konzerns sei »nicht nur in einem Einzelfall« erfolgt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Bonn, Friedrich Apostel, am Mittwoch. Die Telekom hat bislang eingestanden, daß in den Jahren 2005 und 2006 Telefonverbindungen zwischen einem Journalisten und einem Aufsichtsrat abgeglichen wurden, um undichte Stellen im Unternehmen ausfindig zu machen.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.09.2008, Seite 5, Inland

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