Zum Inhalt der Seite

IG Metall will sieben bis acht Prozent

Frankfurt/Main. Der IG-Metall-Vorstand hat bei seiner Sitzung am Montag in Frankfurt am Main beschlossen, für die anstehende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie eine Lohnforderung im Volumen zwischen sieben und acht Prozent zu empfehlen. »Wir haben einen hohen Nachholbedarf in Sachen Gerechtigkeit und Binnenwachstum«, begründete Gewerkschaftschef Berthold Huber diese Entscheidung. Er kündigte an, bereits in der Nacht zum 1. November – am 31. Oktober endet die Friedenspflicht – zu ersten Warnstreiks aufzurufen.

Endgültig will der IG-Metall-Vorstand am 23. September über die Forderung entscheiden. Bis dahin soll in den regionalen Tarifkommissionen weiter diskutiert werden. Eine höhere Forderung hatte die IG Metall zuletzt 1992 beschlossen – seinerzeit waren es 9,5 Prozent. (jW)

Siehe Seite 5

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.09.2008, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!