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09.09.2008
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IG Metall will sieben bis acht Prozent
Frankfurt/Main. Der IG-Metall-Vorstand hat bei seiner Sitzung am Montag in Frankfurt am Main beschlossen, für die anstehende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie eine Lohnforderung im Volumen zwischen sieben und acht Prozent zu empfehlen. »Wir haben einen hohen Nachholbedarf in Sachen Gerechtigkeit und Binnenwachstum«, begründete Gewerkschaftschef Berthold Huber diese Entscheidung. Er kündigte an, bereits in der Nacht zum 1. November – am 31. Oktober endet die Friedenspflicht – zu ersten Warnstreiks aufzurufen.
Endgültig will der IG-Metall-Vorstand am 23. September über die Forderung entscheiden. Bis dahin soll in den regionalen Tarifkommissionen weiter diskutiert werden. Eine höhere Forderung hatte die IG Metall zuletzt 1992 beschlossen – seinerzeit waren es 9,5 Prozent. (jW)
Endgültig will der IG-Metall-Vorstand am 23. September über die Forderung entscheiden. Bis dahin soll in den regionalen Tarifkommissionen weiter diskutiert werden. Eine höhere Forderung hatte die IG Metall zuletzt 1992 beschlossen – seinerzeit waren es 9,5 Prozent. (jW)
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