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Immer mehr zivile Opfer in Afghanistan

Kabul. Die Zahl der getöteten Zivilisten in Afghanistan durch Luftangriffe internationaler Truppen hat sich laut Human Rights Watch (HRW) in den vergangenen zwei Jahren fast verdreifacht. Laut HRW-Bericht kamen 2006 durch Luftangriffe internationaler Truppen 116 afghanische Zivilisten ums Leben. Im vergangenen Jahr stieg diese Zahl demnach auf 321. Den Soldaten der NATO-Truppe ISAF sowie der US-geführten Koalition in Afghanistan wurde in den vergangenen Monaten wiederholt vorgeworfen, bei ihren Einsätzen Zivilisten getötet zu haben.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.09.2008, Seite 2, Ausland

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