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04.09.2008
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Noch verpackt
Rüdiger Hecht, Jahrgang 48, geboren in Berlin, gelernter Industriedesigner und Gestalter von vielen Kinderspielplätzen in dieser Stadt, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Abenteuer Architektur. Gnadenlose Betonstrenge gegen die Opulenz des Alltags, stadtgraustille Musik gegen farbenprächtiges Auftrumpfen: Der genaue Blick des Fotografen ordnet die Stadt entgegen der gewohnten Sicht gleichsam neu. Eine seiner Vorlieben besteht darin, durch Standortwahl und Blickwinkel bildlich zusammenzufügen, was nicht zusammengehört. Kommen die Gestaltungsmöglichkeiten der Fotografie an ihre Grenzen, wich er früher auf Papiercollagen aus, heute setzt er dies am Computer im Wortsinne ins Bild.
Die in der jW-Ladengalerie gehängten Arbeiten sind derzeit noch geheimnisvoll verpackt und werden vom Künstler bei der Ausstellungseröffnung am Donnerstag abend enthüllt. Wir werden also sehen! (tjr)
Berliner Quartette, Fotografien, Collagen, Zeichnungen von Rüdiger Hecht. Bis 20.9, Mo.–Fr. 11–18 Uhr, Ausstellungseröffnung heute, 19 Uhr, jW-Ladengalerie, Torstr. 6, Berlin
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