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Finanzkrise: Zürich befürchtet Defizit

Zürich. Wegen der weltweiten Kreditkrise steht der Finanzplatz Zürich in diesem Jahr mit 400 Millionen Franken (knapp 250 Millionen Euro) weniger Steuereinnahmen da als erwartet. Die Stadt sei von einem Überschuß von 59 Millionen Schweizer Franken für dieses Jahr ausgegangen, jetzt rechne sie aber wegen der Finanzkrise mit einem Defizit von 190 Millionen, sagte Kämmerer Martin Vollenweyder am Dienstag. Da in Zürich zahlreiche Banken und Versicherungskonzerne wie UBS, Credit Suisse oder Swiss Re ihr Hauptquartier haben, nimmt die Stadt über 40 Prozent ihres Budgets von solchen Unternehmen ein. Viele davon sind jedoch durch die Finanzkrise ins Schleudern geraten und haben, wie etwa die UBS, kräftige Verluste geschrieben.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.09.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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