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SPD rüstet für Bildungsgipfel

Berlin. Die SPD geht mit Forderungen nach Beitragsfreiheit für Kindertagesstätten und den flächendeckenden Ausbau von Ganztagsschulen in den nationalen Bildungsgipfel am 22. Oktober. Der SPD-Parteivorstand verabschiedete am Montag in Berlin einstimmig ein Positionspapier, in dem ferner die Abschaffung der Hauptschule, die bessere Qualifikation von Erziehern und das Recht auf eine »zweite Chance« für einen Schulabschluß als Forderungen enthalten sind. Die Kosten für die Beitragsfreiheit bezifferte SPD-Generalsekretär Hubertus Heil auf drei Milliarden Euro.

Die Zeit der »Sonntagsreden« sei vorbei, sagte Heil. Beim Bildungsgipfel, den Bundeskanzlerin Angela Merkel einberufen hat, erwarte die SPD »konkrete Vereinbarungen« über eine Verbesserung der Bildungssituation in Deutschland und einen »klaren Fahrplan zur Umsetzung der Beschlüsse«.

(AP/jW)
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2008, Seite 5, Inland

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