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WHO verurteilt soziales Unrecht

Genf. Soziale Ungerechtigkeiten und eine fehlgesteuerte Gesundheitspolitik sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit für den Tod unzähliger Menschen verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt ein WHO-Bericht, der am Donnerstag in Genf vorgestellt wurde. Es sei ein »Gebot der Ethik«, die Ungleichheiten in Gesundheitssystemen zu bekämpfen, sagte der WHO-Experte Michael Marmot. Es bestehe eine »giftige Kombination« aus schlechtem Sozialversicherungsschutz, einem ungerechten wirtschaftlichen Gefüge und schlechten gesundheitspolitischen Maßnahmen. Diese Ungerechtigkeiten »töten in großem Maßstab«. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2008, Seite 7, Ausland

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