-
29.08.2008
- → Ausland
WHO verurteilt soziales Unrecht
Genf. Soziale Ungerechtigkeiten und eine fehlgesteuerte Gesundheitspolitik sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit für den Tod unzähliger Menschen verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt ein WHO-Bericht, der am Donnerstag in Genf vorgestellt wurde. Es sei ein »Gebot der Ethik«, die Ungleichheiten in Gesundheitssystemen zu bekämpfen, sagte der WHO-Experte Michael Marmot. Es bestehe eine »giftige Kombination« aus schlechtem Sozialversicherungsschutz, einem ungerechten wirtschaftlichen Gefüge und schlechten gesundheitspolitischen Maßnahmen. Diese Ungerechtigkeiten »töten in großem Maßstab«. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland