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29.08.2008
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Reallohnverlust trotz Aufschwung
Düsseldorf. Der wirtschaftliche Aufschwung der vergangenen drei Jahre ist laut einer Studie auch in seiner Spätphase an den meisten Haushalten vorbeigegangen. Wie die am Donnerstag in Düsseldorf veröffentlichte Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung ergab, profitierten vor allem Unternehmen und Vermögende vom Aufschwung. Die realen Nettolöhne je Beschäftigtem seien dagegen im Schnitt um 3,5 Prozent gesunken.
Laut Böckler-Stiftung sind derartige Reallohnverluste in einer Phase der Prosperität neu. So seien im vorigen Aufschwung, der von 1998 bis 2001 elf Quartale dauerte, die realen Nettolöhne pro Kopf noch um vier Prozent gestiegen. Jetzt seien die Gewinne der Unternehmen »geradezu explodiert«, laut Studie um 25 Prozent.
(AFP)
Laut Böckler-Stiftung sind derartige Reallohnverluste in einer Phase der Prosperität neu. So seien im vorigen Aufschwung, der von 1998 bis 2001 elf Quartale dauerte, die realen Nettolöhne pro Kopf noch um vier Prozent gestiegen. Jetzt seien die Gewinne der Unternehmen »geradezu explodiert«, laut Studie um 25 Prozent.
(AFP)
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